Umschuldungskredit Vergleich – Günstig online einen Umschuldung Kredit beantragen

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Umschuldungskredit Vergleich 2022

Umschuldungskredit günstig online beantragen

Warum nicht umschulden, wenn man damit Zinsen sparen kann? Ein Umschuldungskredit bietet sich in allen Kreditbereichen an. Der Ausgleich des teuren Dispos stellt eine Option dar, die Ablösung eines teureren Ratenkredites oder die Bündelung mehrerer Verträge in einem oder die Umschuldung der Baufinanzierung die anderen. Wann macht die Umschuldung Sinn und was gilt es zu beachten?

Der Dispo: Formloses Darlehen gegen Kreditvertrag

Eine Bank räumt dem Kontoinhaber einen Dispositionskredit üblicherweise ohne Vertrag und ohne Sicherheiten ein. Der Dispo wird rein auf die Bonität des Kontoinhabers abgestellt. Allerdings hat die Bank die Möglichkeit, wenn ihr die finanzielle Entwicklung ihres Kunden nicht mehr geheuer erscheint, den Dispokredit zu verringern oder komplett fällig zu stellen. Das bedeutet, dass der Kontoinhaber den offenen Saldo innerhalb einer bestimmten Frist zurückzahlen muss.

Bei einem Dispo handelt es sich um eine praktische Einrichtung. Fehlt am Monatsende die Deckung auf dem Konto, um  noch ein Schnäppchen zu ergattern, macht die Kontoüberziehung den Kauf trotzdem möglich. Allerdings birgt die Kontoüberziehung auch eine Gefahr. Wenn der Kontoinhaber nicht aufpasst, rutscht er mit seinem Konto immer weiter ins Soll, lebt praktisch nur noch vom Dispokredit und kommt aus dieser Kreditspirale nur noch schwer heraus. Vor allem kostet ihn der Dispo richtig Geld. Zinssätze in zweistelliger Höhe sind immer noch keinen Seltenheit.

Bevor es allerdings so weit kommt, dass der finanzielle Spielraum völlig eingeschränkt ist, empfiehlt sich das Gegensteuern durch einen Umschuldungskredit. Gut, dafür bedarf es eines Kreditvertrages und der Stellung von Sicherheiten, beides dürfte aber kein Problem sein. Als Sicherheit greift in aller Regel die Gehaltsabtretung. Für Selbstständige grenzt sich die Zahl der Anbieter für einen Umschuldungskredit allerdings etwas ein, da sie auf eine Bank zurückgreifen müssen, die auch andere Sicherheiten akzeptiert.

Wo liegt der Vorteil bei einem Umschuldungskredit gegenüber dem Dauer-Dispo?

Die Disponutzung entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einem Berg, den der Kontoinhaber vor sich herschiebt. Da es keine Ratenvereinbarung gibt, fehlt am Ende vielleicht ein wenig die Disziplin, jeden Monat ein bisschen Kredit abzubauen. Der Umschuldungskredit zwingt dazu, kontinuierlich die monatliche Rate an die Bank zurückzuführen. Der  Kreditnehmer weiß genau, wie hoch die Rückführung jeden Monat ausfällt, wie lange es dauert, bis er entschuldet ist und spart darüber hinaus noch viel Geld für die günstigeren Zinsen ein. Hier ein Beispiel für die Vorteile des Umschuldungskredites:

Dispo Ratenkredit
Kredit 2.000 Euro Kredit 2.000 Euro
Zinssatz 10 % p.a. Zinssatz 3,9 % effektiv p.a.
Kosten für zwei Jahre 400 Euro Kosten für zwei Jahre 80,81 Euro
Restschuld nach zwei Jahren 2.000 Euro Restschuld nach zwei Jahren 0 Euro

 

Umschuldung beim Ratenkredit

Das Zinsniveau ändert sich. Manch ein Darlehensnehmer stellt fest, dass er eigentlich weniger Zinsen zahlen müsste, wenn er einen Umschuldungskredit nutzen würde um ein höher verzinstes Darlehen abzulösen. Gerade wenn mehrere Darlehen bedient werden, kann diese Überlegung durchaus zutreffen. Bevor ein Umschuldungskredit zum Tragen kommt, sollten aber einige Punkte geklärt sein:

  • Wie hoch ist die Restschuld zum Zeitpunkt der geplanten Umschuldung?
  • Fällt eine Vorfälligkeitsentschädigung an, oder sind komplette oder teilweise Sondertilgungen möglich (Eine Umschuldung stellt nichts anderes als eine Sondertilgung dar)?
  • Hat sich eventuell die Bonität nachteilig verändert? Dies würde trotz allgemein günstigerer Zinsen dennoch zu einer Verteuerung des Darlehens führen.

Sind diese Fragen geklärt, geht es nur noch darum den günstigsten Umschuldungskredit zu finden. Wichtig ist, dass der Darlehensnehmer im Kreditvergleich „Umschuldung“ auswählt, da die Antragsroutine bei der einen oder anderen Bank möglicherweise anders ausfällt. Es werden die Darlehen abgefragt, deren Umschuldung geplant ist.

Bezüglich der Vorfälligkeitsentschädigung gilt, dass diese bei einer Restlaufzeit des Darlehens von mehr als einem Jahr ein Prozent der Restschuld beträgt, bei einer Restlaufzeit von weniger als zwölf Monaten 0,5 Prozent.

Dazu ein Rechenbeispiel. Die Restschuld beträgt 5.000 Euro, pro Jahr sind kostenfrei zehn Prozent Sondertilgung auf die Restschuld möglich Die Restlaufzeit des Darlehens beträgt drei Jahre. Als Vorfälligkeitsentschädigung fällt ein Prozent auf 4.500 Euro, 45 Euro an.

Am Ende des Tages ist es ein Rechenexempel, ob der Umschuldungskredit tatsächlich die günstigere Lösung darstellt. Bei der Auswahl sollten Kreditnehmer bei mehreren Banken anfragen. Den endgültigen individuellen Zinssatz legen die Banken erst nach erfolgter Bonitätsprüfung fest. Eine Auswirkung auf die Schufa haben die unterschiedlichen Anfragen nicht, da es sich um neutrale Konditionsanfragen handelt.

Die Umschuldung bei der Baufinanzierung

Dieses Thema hatte recht hohe Wellen geschlagen, da es bis vor kurzem möglich war, aufgrund von Formfehlern in der Widerrufsbelehrung zum Baudarlehen dieses ohne Vorfälligkeitsentschädigung abzulösen. Bei einer Baufinanzierung fällt, mit einer Ausnahme, grundsätzlich eine Vorfälligkeitsentschädigung an, wenn der Kredit während der Zinsfestschreibungsdauer abgelöst werden soll. Ärgerlicherweise geht es hier um Beträge im vier- oder fünfstelligen Bereich.

Die Vorfälligkeitsentschädigung entfällt nur, wenn die Zinsbindung über mehr als zehn Jahre vereinbart wurde. In diesem Fall kann der Kreditnehmer die Finanzierung mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende des zehnten Jahres kündigen.

Während die Kosten für eine Umschuldung bei einem klassischen Ratenkredit absolut transparent sind, brillieren die Banken bei einer Baufinanzierung mit völliger Undurchsichtigkeit. Die Verbraucherzentrale  Hamburg empfiehlt, die Berechnung der Banken immer von einem Fachmann nachprüfen zu lassen.

Der Umschuldungskredit für eine Baufinanzierung zieht aber noch etwas anderes nach sich. Baufinanzierungen sind durch eine Grundschuldbestellung zu Gunsten der finanzierenden Bank besichert. Wer sich an den Erwerb seiner Immobilie zurückerinnert, weiß, dass dieser Vorgang mit Kosten verbunden war. Der Notar schickte seine Kostennote, das Amtsgericht den Gebührenbescheid. Selbiges Spiel würde theoretisch auf den Kreditnehmer bei einer Umschuldung in doppelter Form zukommen. Zum einen müsste die bestehende Grundschuld kostenpflichtig gelöscht werden, zum anderen zugunsten der neuen Bank neu eingetragen werden.

Dieser Vorgang ist aber erfreulicherweise bei einem Umschuldungskredit für eine Baufinanzierung völlig überflüssig. Banken akzeptieren untereinander eine notariell beglaubigte Abtretungserklärung für die Stellung der Sicherheiten. Die Kosten dafür machen nur einen Bruchteil der Kosten für die Löschung und Neubestellung aus.

Wichtig ist, dass der Kreditnehmer sich im Vorfeld der geplanten Umschuldung stichtagsgenau von der Bank alle relevanten Daten, Restschuld, Vorfälligkeitsentschädigung und den möglichen Prozentsatz einer kostenfreien Sondertilgung einholt. Dazu kommt noch die Höhe der Kosten für die Abtretungserklärung. Wenn diese Daten vorliegen, lässt sich genau kalkulieren, ob sich ein Umschuldungskredit bei einer Baufinanzierung lohnt oder nicht.

DKB, Targobank, Sparkasse, Deutsche Bank, Commerzbank, Volsbank

Umschuldungskredit Vergleich – Mit unserem Kreditrechner können Kredite aller Banken umgeschuldet werden

Bernhard Kramer